Mittwoch, 13.12.2017
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WEIMAR

Ramsla und sein Waidstein

Gut Ding will Weile haben – hörte man schon unsere Vorfahren sagen.

So kreiste bereits seit Jahren manch kluger Gedanke um den Stein, der den Bauern im Mittelalter hilfreich war, die hier gut gedeihende, blaufärbende Pflanze aufzubereiten.

Für den Ramslaer Sieghart Schäfer, als geistiger Vater des Projektes, der u. a. auch dem Pfarrgarten, dem Weg zur Kirche und dem Kriegerdenkmal zu neuem Glanz verhalf, rückte das Thema Waidstein Anfang diesen Jahres immer mehr in den Vordergrund. Gemeinsam mit unserem Gemeindearbeiter Uwe Reifert ließ er das Vorhaben bezüglich Ort und Gestalt reifen, es wuchsen Pläne, Gedanken wurden abgewogen.

Ende Mai 2012 verschwand der Sandstein aus dem Dorfbild, um ihn vor dem Zwischenlagern auf dem Hof der Agrargenossenschaft zu reinigen.

Nun konnte nahe der Brücke zur Kirchgasse, zur Blüte des Waidanbaus wohl eine Furt, wo das Schwergewicht viele hundert Jahre schlummerte, das Fundament ausgehoben werden. Beton wurde gegossen und eine Bruchsteinmauer wuchs, vorerst auf halbe Höhe. Dem fügte sich ein gepflastertes Rondell an.

Unterstützung fanden die beiden bei der Firma Braungart, die den kostbaren Schatz bewegte und aufrichtete sowie bei der Bedachungsfirma Hädrich. Sie stellte einen Zimmermann, der zwei Lärchenbalken vor Ort verleimte und im Stein arretierte. Der Waidstein mit einem Durchmesser von 188cm fand so mit absoluter Standsicherheit an einem Vormittag seinen Platz. Die Mauer wurde Ende Juni mit drei weiteren Schichten aufgestockt und geschlossen.

Die Mühen um die Errichtung des Bauwerkes sollten nicht unbemerkt, sang- und klanglos an uns vorbei gehen. Geziert mit der Jahreszahl 2012 stand das Denkmal darum am 11. August im Mittelpunkt eines kleinen Dorffestes, organisiert vom Heimatverein. Mit musikalischer Umrahmung des Ramslaer Posaunenchores, der den Mühlstein auf seine Weise zum Thema machte, dankte Bürgermeister Dr. Thomas Basche den Baumeistern. Dabei nimmt er auch Bezug auf die historische Bedeutung des neuen Blickfangs in unserer dörflichen Mitte.

Unterdessen sorgte der Heimatverein Ramsla für die zünftige Bewirtung der Gäste vom Bratwurstrost.

Ra Waidstein rechts

Heimatverein Ramsla e.V.

Artikel der Weimarer Allgemeinen zur Einweihung des Waidsteins vom 13.08.2012 hier:

Artikel

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