Sonntag, 19.11.2017
Zurück zur Startseite

Verwaltungsgemeinschaft
NORDKREIS
WEIMAR

Abbrennen eines Feuerwerks außerhalb Silvester

Das Abbrennen eines Feuerwerks ist in Deutschland nur in der Neujahrsnacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar gestattet. Für das Abbrennen eines Feuerwerks (pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2) zu besonderen Anlässen ist eine Sondergenehmigung der Behörden nötig.
Die Ausnahmegenehmigung ist beim Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz (TLV), Dezernat 21, Technischer Verbraucherschutz, Marktüberwachung, Linderbacher Weg 30, 99099 Erfurt zwei Wochen vorher schriftlich zu beantragen.

 

Der Antrag ist hier erhältlich
https://stadt.weimar.de/fileadmin/redaktion/buergerservice/anliegen/Antr_Ausn__23_Zufi.pdf

Nach § 24 Abs. 1 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz kann die zuständige Behörde aus begründetem Anlaß eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Unter begründetem Anlaß ist ein Ereignis von großer Seltenheit und/oder von hervorgehobener und außergewöhnlicher Bedeutung zu verstehen.
Kein begründeter Anlaß von entsprechender Bedeutung sind:

  • Geburtstage unter 90 Jahre
  • Hochzeiten und Firmenjubiläen unter 50 Jahre.

Ein Anspruch auf die Erteilung der begehrten Ausnahmegenehmigung besteht nicht. Anträge für die Ausnahmegenehmigung

Feuerwerke zu den übrigen Anlässen dürfen nur von Personen mit Erlaubnis- oder Befähigungsschein (Feuerwerker) abgebrannt werden. Dieser Personenkreis muß das Feuerwerk gemäß § 23 Abs. 3 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz lediglich anzeigen.

Verboten ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen, Reet- und Fachwerkhäusern und besonders (brand-) gefährdeten Objekten.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Nachweis über eine das Schadensrisiko „Feuerwerk" abdeckende Haftpflichtversicherung für den Durchführenden (Bestätigung des Versicherungsunternehmens)
  • Zustimmung der zuständigen Ordnungsbehörde zum Abbrennen des Feuerwerks